Gesellschafterkredit beantragen

ein Gesellschafterdarlehen beantragen

Sie können für Investitionen oder zur Finanzierung des Betriebskapitals verwendet werden und müssen in der Regel über eine Hausbank beantragt werden. Es wird eine Garantie der BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH beantragt. - Die Gewährung von Gesellschafterdarlehen an ausländische Unternehmen ist nur dann als nachrangig zu behandeln, wenn das Gesellschafterdarlehen nicht an eine ausländische Gesellschaft gewährt wird. der Aktionär ist im letzten Jahr vor dem Eröffnungsantrag oder nach diesem Antrag zurückgetreten. Nicht berücksichtigt wurde der Verlust der Gesellschafterdarlehen.

Achtung bei Gesellschafterdarlehen: Im Insolvenzfall besteht eine Erstattungspflicht!

In vielen Unternehmensformen natürlicher Menschen - zum Beispiel den Gesellschaftern einer Handelsgesellschaft - ist es üblich, dem Konzern Kredite zu gewähren, um das Konzernunternehmen in seiner Gründungs- oder in Wachstumsphase wirtschaftlich zu unterlegen. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Unternehmung kann der Konkursverwalter die Kredite jedoch erneut verlangen, auch wenn sie von der Unternehmung bereits an den Aktionär getilgt worden sind.

Hier ist es unerheblich, ob sich das Unternehmen bei der Kreditvergabe in einer "Krise" befindet, wie der BGH in einer Verfügung klargestellt hat (Ref.: IX SPR 196/13). Bei Gesellschaftern, die ihr Unternehmen mit Krediten unterstützen, kann diese Entscheidungsfindung eine Existenzgefährdung darstellen. Er stützt sich im Wesentlichen auf das Rücktrittsrecht des Konkursadministrators für in § 135 Abs. 1 Nr. 2 der Satzung geregelte Aktionärsdarlehen.

Diese Berechtigung sieht die Möglichkeit des Konkursadministrators vor, die Rückzahlung zu verlangen, wenn das gewährte Kapital im Vorjahr vor dem Insolvenzantrag an den Anteilseigner zurÃ? Die Insolvenzverwaltung kann in diesem Falle den Anspruch eines Anteilseigners auf Rückzahlung eines Kredits bestreiten und das Vermögen vom Anteilseigner, rechtskräftig nachgewiesen, zurückfordern. Hinter der Entscheidung des Richters steht die Novelle des "Gesetzes zur Moderne des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung eines Missbräuchens " ("MoMiG"): Seitdem ist es - im Unterschied zu früher - nach dem BGH nicht mehr wichtig, ob das Kredit in einer Krisensituation vergeben wurde.

Die Prüfung von Aktionärsdarlehen ist unerlässlich! Das neue BGH-Urteil hat es den Aktionären extrem verunsichert, ihrem Unternehmen Gelder zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite ist es jedoch unerlässlich, die gesetzliche Anwendungspflicht einzuhalten. Letztlich kann sich die Fragestellung stellen, ob es sich um eine "Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens" auswirkt.

Die GÖRG Anwälte - Verwertung von widerruflichen Gesellschafter-Darlehen

Werden Darlehensforderungen oder gleichwertige Ansprüche eines Aktionärs gegen ein Unternehmen innerhalb eines Kalenderjahres vor Insolvenzantrag abtreten und anschließend zurückgezahlt, sind der Anteilseigner und der Abtretungsempfänger im Insolvenzfall gesamtschuldnerisch haftbar. Die Klägerin ist der Insolvenzverwalter in dem am 01.11.2010 über das Schuldnervermögen am 16.08.2010 auf eigenen Wunsch eröffnet wurde.

Alleiniger Aktionär des Schuldners ist die U-GmbH, deren Alleinaktionär der Antragsgegner ist. Der Antragsgegner hat dem Schuldner im Monatsnovember 2009 ein zinsbringend angelegtes Kreditdarlehen in Höhe von EUR 500.000 gewährt. Im Monatsmärz 2010 hat der Antragsgegner die Kreditforderung unter gleichzeitigem Abtretungsbeschluss an C. Nach der Fristigkeit im Jänner 2010 hat der Schuldner zur Rückzahlung der Forderungsbeträge einschließlich Zinsen C EUR 528.500 gezahlt. Der Anspruchsberechtigte fordert im Rahmen der Aufhebung des Insolvenzverfahrens die Rückzahlung dieses Betrags.

Beklagter ist der Schuldner der Rücktrittsforderung nach 135 I Nr. 2 InO. Gemäß der Neuregelung des Gesellschafterdarlehensgesetzes durch das MoMiG fallen Gesellschafterdarlehen bzw. Rechtsschutzforderungen, die einem solchen Kredit ökonomisch entspricht, unter den Rangrücktritt von 39 I Nr. 5 InO. Somit umfasst 135 I Nr. 2 WKN sowohl Aktionärsdarlehen als auch gleichwertige Forderungsbestände, die von der Schuldnerfirma im vergangenen Jahr vor Einreichung des Antrags zurückgezahlt wurden.

Das dem Schuldner vom Beklagten gewährte Darlehen ist zweifellos ein Aktionärsdarlehen. Der Antragsgegner war zum Gewährungszeitpunkt des Darlehens selbst nicht Aktionär des Schuldners. Die neuen Bestimmungen der 39 I Nr. 5, 135 I InO sowie 32 a III 1 GG aF erstrecken sich jedoch auch auf Rechtsgeschäfte von Dritten, die der Gewährung eines Darlehens durch einen Aktionär ökonomisch ausreichen.

Der Antragsgegner als Aktionär, der eine Beteiligung am Aktionär des Schuldners hält und mit qualifizierter Aktienmehrheit einen maßgeblichen Einfluß auf den Aktionär ausüben kann, ist daher einem Anteilseigner ökonomisch gleichgestellt und muss daher bei der Kreditvergabe wie ein direkter Anteilseigner behandelt werden. Selbst die Übertragung auf C entbindet die Kreditvergabe nicht von ihrer Qualifikation als Gesellschafterdarlehen. Bei der Gewährung von Krediten wird die Kreditvergabe nicht ausgeschlossen.

Andernfalls wäre es leicht, die Unterordnung des 39 I Nr. 5 Int. So..... Der Abtretungsempfänger muss jedoch das Unterordnungsrisiko gegen sich selbst in Ermangelung der Möglichkeiten eines erwerbsfreien Erwerbes nach Treu und Glauben gemäß § 404 BGB eingehen. Die Rangrücktrittspflicht eines Gesellschafterdarlehens besteht jedoch nur innerhalb der Fristen des 135 I Nr. 2 VersO, d.h. wenn der Aktionär entweder seine Gesellschafterstellung aufgegeben oder - wie hier - den Anspruch innerhalb der einjährigen Fristen vor Einreichung des Antrags auf einen Nichtaktionär übertragen hat.

Wenn der Anspruch von der Firma an den Abtretungsempfänger zurückgezahlt wird, ist der Abtretungsaktionär neben dem Abtretungsempfänger auch der Drittschuldner des Rücktritts nach 135 I Nr. 2 AN, weil er die Auszahlung des Schuldners an den Abtretungsempfänger im Wege des Abtretungsverfahrens und der Veräußerung der Anspruchsberechtigung angeordnet hat. Abtretungsempfänger und Anteilseigner sind in dieser Hinsicht gemeinsame und mehrereuldner.

Dabei dürfen die gesetzlichen Konsequenzen des verbindlichen 135 I Nr. 2 InO durch die Auswahl einer konkreten gesetzlichen Einschränkung nicht gemildert oder untergraben werden. Daher ist es für einen Aktionär unannehmbar, die Rechtfolgen der Widerspruchsfeststellung gegen ein von ihm gewährtes Darlehen durch Forderungsabtretung zu vermeiden.

Daher ist die Rückzahlung des Darlehens durch die Gesellschaf t wie eine Zahlung an den Aktionär aus ökonomischer Sicht zu betrachten, auch wenn sie an einen Dritten geleistet wird. Anderenfalls würde dem Aktionär die Gelegenheit gegeben, einen Anspruch auf eigenen Vermögenswert zu realisieren, der im Rahmen des Insolvenzverfahrens zum Schutze der Gläubiger der Unternehmen auf das Gesellschaftsvermögen übertragen werden muss.

Praktischer Hinweis: Der Bundesgerichtshof stellt mit seiner fundierten grundsätzlichen Entscheidung eine Reihe offener Fragestellungen zum Recht auf Gesellschafterdarlehen ab und weist alle Versuche, die in den 39 I Nr. 5, 135 I Nr. 2 Insolvenz ordnungstheoretischen Bewertungen zu umgängeln, klar zurück. Die Tatsache, dass der Aktionär auch in diesem Falle weiterhin Hauptschuldner der Rücktrittsforderung ist, verhindert auf eindrucksvolle Weise das Wagnis einer vorinsolvenzrechtlichen Übertragung der Ansprüche auf einen pennilosen Abgehenden.