Kredit beantragen Auskunft

Beantragung von Kreditinformationen

In der Regel sind Banken in Deutschland verpflichtet, Informationen der Schufa anzufordern, wenn ein Kunde einen Kredit beantragt. Schufa Auskunft ist nicht der Schwerpunkt von Mikrokrediten. Wie kann die Schufa für den Mikrokredit beantragt werden? Wo kommt dieser Kredit ohne Schufa-Informationen und Bonitätsprüfung her? Existiert das wirklich und wo kann ich es beantragen?

Schufa-Informationen zu Mikrokrediten

Als Schutzverband wollte die Sheufa die Konsumenten vor Überschuldung bei Kredit- und Mikrokrediten bewahren und stellt Informationen für Kreditanträge zur Verfügung. Es sieht aus Verbrauchersicht so aus, als ob die Scufa die Banken vor einigen Konsumenten mit einem Kredit beschützen will! Mikrofinanzkredite oder Mikrokredite, die unterschiedlich wertberichtigt sind. Beispielsweise ist eine negative Eingabe von Gutschriften in das Mikrokreditsystem allein kein Grund zur Ablehnung.

Stattdessen ist die gesamtwirtschaftliche Lage von größerer Bedeutung und die positiven Veränderungsraten werden höher eingestuft als der Scoring-Wert der Schule. Werden für Mikrokredite Kreditinformationen verlangt? Ja, auch bei Mikrofinanzkrediten oder Mikrokrediten ist eine Kreditauskunft erforderlich, um das Ganze und die Verlässlichkeit auszugleichen. Im Extremfall wurden auch kleine Unternehmer, die in Konkurs gegangen waren, mit einem Kleinkredit ausgestattet.

Zur Vermeidung von Fehlern in der Folgezeit wird auch die Empfehlung zum Thema Mikrokredite ausgesprochen. Wie kann die Sufa für den Kleinkredit bewilligt werden? Der Antrag auf die Teilnahme an der Sufa kann einmal im Jahr kostenlos gestellt werden. Allerdings dauern diese Informationen der Fachhochschule bis zu 3 Woche, was bei der Vergabe eines Mikrokredits viel zu lange ist.

Die meisten Kreditbewerber wundern sich, warum das so lange dauert! Darüber hinaus stellt die Sheufa Online-Informationen für einen Kleinkredit zur Verfügung, der dann in 1-2 Tagen verschickt wird. Dafür erhebt die Scufa jedoch eine Bearbeitungsgebühr von 18,50? für die Informationen. Dabei steht meist die schnelle Vergabe eines Mikrokredits im Mittelpunkt, so dass die Darlehensnehmer in den Teufelskreis greifen müssen.

Onlinebewerbungen können unter www.meineschufa.de eingereicht werden. Die Bonitätsinformationen der Schufa werden für den Kleinkredit benötigt. Bei der Kreditvergabe werden die Bonitätsinformationen der Schufa verwendet.

verantwortlich

Nach derzeitigem deutschen Recht ist die vorherrschende Auffassung in Gerichtsentscheidungen und Fachliteratur, dass es für einen Kreditnehmer nicht möglich ist, im Falle einer Zurückweisung des Antrags Informationen über die Begründung der Zurückweisung eines Kreditantrags zu ersuchen. Auch sind die Institute nicht von selbst dazu angehalten, die Begründung für die Verweigerung einer negativen Kreditentscheidung anzugeben. Daher ist es für den Bewerbergläubiger nicht möglich, eine Fehlerbehebung einzuleiten, wenn das Finanzinstitut seine Entscheidungen z.B. auf der Grundlage einer falschen Datenbasis gefällt hat.

Darüber hinaus werden abgewiesene Anträge bei der Schule mindestens befristet aufbewahrt, so dass einem Antrag auf einen Kredit bei einem anderen Kreditinstitut weitere Hindernisse in den Weg gestellt werden. Dabei spielt der Mangel an Offenlegungsanforderungen für das von den Kreditinstituten im Zuge eines Kreditprozesses vorgenommene Kreditscoring eine große Bedeutung.

Zusätzlich zur Untersuchung von Ausschluss-Kriterien, wie z.B. dem Minderheitenstatus des Bewerbers und einer Bestandsaufnahme seiner finanziellen Verhältnisse unter Einbeziehung der Schufa-Informationen, wird bei der Kreditgewährung das sogenannte Credit Scoring durchlaufen. Dies ist ein auf der Grundlage einer mathematisch-statistischen Auswertung der Konzerndaten des Betreffenden gebildeter Betrag, der dazu dient, das zukünftige Zahlungsverhalten und damit die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls des potenziellen Darlehensnehmers vorwegzunehmen.

Zu diesem Zweck werden in einer internen Bankdatenbank unterschiedliche Charakteristika und empirische Werte wie z. B. die Zahl der Bankkonten und Darlehen erhoben. Aus diesen Angaben wird mit statistischer Krediterfahrung verglichen und anschließend mit einem automatischen Prozess eine Vorhersage der Ausfallwahrscheinlichkeit erzeugt, die in einem numerischen Wert (dem sogenannten Score-Wert) angegeben wird. Die Weitergabe der für Scoringzwecke genutzten Informationen erfolgte bereits im vergangenen Jahr, vor allem im Hinblick auf die Durchführung der Vorratsdatenspeicherung ( "2006/24/EG", verfügbar unter http://eur-lex.europa. euro /exUriServ/ site/en/oj/2006/l_105/l_10520060413de00540063.

Darüber hinaus hat der Zentralkreditausschuss in einer Erklärung zum Entwurf eines Gesetzes zur Novellierung des BDSG (http://fesportal.fes. de/pls/portal30/docs/FOLDER/STABSABTEILUNG/ Loewe_Tagungsbericht_180706_Final. pdf) festgestellt, dass eine Angabepflicht die Effektivität des Scoring beeinträchtigt. Dr. Johann Böhmer vom Landesdatenschutzzentrum Schleswig-Holstein (ULD) hat im vergangenen Jahr auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung über eine vom Bundesministerium für Verbrauchernährung, Lebensmittel und Landbau in Auftrag gegebene Untersuchung (http://www.datenschutzzentrum. de/scoring/) berichtet, die gezeigt hatte, dass Kreditwürdigkeit in der Regel wegen Verletzung des geltenden Datenschützungsgesetzes missbraucht wird.

Auch wenn der Darlehensantragsteller einen Verdacht auf einen Verstoss gegen das Verbot der Benachteiligung hat, hat er nach dem geltenden Recht keine Möglichkeit zur Überprüfung. Werden personenbezogene Angaben zu individuellen Merkmalen wie Anschrift, Zivilstand, Beruf oder Staatsangehörigkeit im Zuge eines automatischen Bewertungsverfahrens in die Bewertung der Kunden aufgenommen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dadurch statistisch bedingte Präferenzen entstehen, die zur Benachteiligung einzelner Personengruppen mit sich bringen.

Wie lange diese Praktik und das Rechtsgutachten in Deutschland auf unbestimmte Zeit Bestand haben wird, ist wesentlich davon abhängig, wie sehr sich die Verbraucherorganisationen hier vertreten und im Sinne der Schuldner mehr Transparenz am Markt fordern. Daraus geht hervor, dass der Bereich Kredit, für den der Equal Credit Opportunity Act ein Auskunftsrecht vorsieht (siehe Merkblatt der FTC: "Sie haben ein Recht zu erfahren, warum Ihr Antrag abgelehnt wurde.

Der zuständige Gläubiger muss Sie über die konkreten Gründe für Ihre Ablehnung oder Ihr Recht auf Kenntnis der Gründe informieren, wenn Sie diese innerhalb von 60 Tagen anfordern. http://www.ftc. gov/bcp/conline/pubs/pubs/credit/ecoa. shtm)), in einem gesonderten Verfahren im Focus des Gesetzes gebers und der Aufsichtsbehörde steht und dabei handelt es sich um die Erteilung von Auskunftsrechten bei der kreditwürdigen Gestaltung anordnungen.

Die Erwähnung, dass dieser Datenschutz in den USA nur deshalb erforderlich ist, weil es, wie in Deutschland, keinen flächendeckenden Datenschutz der Informationsselbstbestimmung auf einer Rechtsgrundlage gibt, weshalb die amerikanischen Auskunfteien in einem nach nationalem Recht nicht zulässigen Umfang personenbezogene datenspeichern können, wird kaum davon erfasst, dass es sich nicht um eine Frage der Speicherung, sondern um eine Frage ihrer Nutzung handelt.

Im Gegensatz zur Informationspflicht, deren Einhaltung der Grundlage für eine Entscheidung entspricht, enthält die Auskunft im Falle einer ablehnenden Bonitätsentscheidung lediglich eine Benachrichtigung über die Gründe für die Ablehnung im Falle eines Kreditantrags. Die Notwendigkeit hierfür basiert jedoch zu gleichen Teilen auf den vorhandenen Asymmetrien zwischen der Hausbank und ihren Bankkunden. Obwohl nach der ständigen ständigen Fallgerichtsbarkeit gegen die Informationspflicht verstoßen wird, wenn die Zurückhaltung der Informationen oder die Fehlinformationen dazu geführt haben, dass sich der Kreditnehmer anders verhält als bei richtiger Informationen. Bisher gab es jedoch noch keine Entscheidungen über die Informationspflicht im Falle einer Verweigerung der Kreditvergabe.

hM und die bisherige Gesetzgebung weisen eine allgemeine Informationspflicht und damit auch ein Recht auf Information entschieden zurück, gestatten aber im Einzelnen diese Informationspflicht nach der großen Zahl gegenteiliger Entscheidungen (BGH WM 2007, 1651-1655), wenn die BayernLB einen Erkenntnisvorsprung hat (BGH WM 2007, 1651-1655), sich in schweren Interessensgegensätzen befin dt, wenn die BayernLB ihre Funktion als Kreditgeber übertrifft oder wenn der Kun dschaft damit eine ihr bekannte pflichtgemässe gegenüber Dritten erfühlen will (Beweis in Bülow/Artz § 498

Dies fordert der BGH (WM 2007, 873) vor allem bei Investitionen, die für den Auftraggeber als Verschuldungsentscheidung oft weitaus weniger drastisch sind, "dass im Zusammenhang mit dem Anlagenwechsel zwischen dem Investitions-Interessenten und dem Anlagenvermittler ein Informationsvertrag mit haftungsrechtlichen Konsequenzen wenigstens im Stillschweigen zustande kommt, wenn der Interessenten klarstellt, dass er, unter Bezugnahme auf eine gegebene Anlagenentscheidung, die speziellen Erkenntnisse und Bindungen des Mittlers zur Aufnahme will und der Anlagenvermittler die erwünschte Aktivität aufnimmt.

"Werden diese Prinzipien auf einen Darlehensantrag angewendet, heißt der Auftrag an die Hausbank, dass der Konsument, der weiss, dass die Hausbank allen, die die Voraussetzungen dafür haben, einen öffentlichen Kredit gewähren will, mit seinem Auftrag auch Auskunft darüber anfordert, ob er über die dafür erforderliche Bonität verfügt. Für ihn sind diese Informationen von Bedeutung, da die SCHUFA und andere Datennetze im Begriff sind, eine entsprechende Aufforderung eines anderen Anbieters abzulehnen.

Sie muss daher auf diese Daten eingehen und ihren Gesamtwert steigern, für den es bereits jetzt kompetente Dienstleister gibt, die sich verpflichten, dem Verbraucher eine bessere Bonität zu bieten. Ein Kreditinstitut, das einen Gesuch annimmt und nicht von Anfang an sagt, dass es solche Darlehen nicht verkaufen wird, antwortet damit auf die implizite Anfrage des potenziellen Käufers nach Auskunft.

Weist er den Auftraggeber dann ohne Angabe von Gründen zurück, so kann dies als mangelhafte Ausführung des Auskunftsersuchens angesehen werden. Möglicherweise sind die Informationen auch falsch, wenn der Anschein entsteht, dass das aufgetretene Risiko der Darlehensantrag und nicht der Darlehensnehmer ist. Macht die BayernLB geltend, dass der Kundin oder dem Kundin keine hinreichende Bonität vorliegt, was zur Zurückweisung führt, sind die Angaben lückenhaft.

Die Annahme ist vor allem dann gegeben, wenn die Absage eine stillschweigende Bonitätserklärung enthält. Denn die BayernLB akzeptiert den Auftrag und, sofern sie dies nicht explizit beschränkt, auch die Aufforderung, dem Verbraucher Informationen zu geben. Liegen zum Zeitpunkt der Beantragung Hinweise auf ein Auskunftsersuchen vor, wie z.B. eine Gutschrift, ein offenkundiges Interessen an einer Bonitätsprüfung oder die Stellung zusätzlicher Sicherheiten im Falle einer Kreditverweigerung, ist regelmässig ein vertragsgemässer Informationsanspruch zu übernehmen.

Noch geht es in der Fachliteratur nicht um Informationsansprüche im Falle der Weigerung eines Konsumenten, Kredite zu gewähren, aber es besteht Einigkeit darüber, ob der Kreditgeber bei Vertragsschluss überhaupt zur Informationspflicht verpflichtet ist. Die dauerhafte Beziehung zwischen der Gesellschaft und dem Verbraucher beinhaltet in der Regelfall das Vertrauensverhältnis. In der Bezeichnung "Kredit" (lat. credere = Vertrauen) wird dieses Vertrauensverhältnis des Kreditors zum Debitor auch seit Menschengedenken linguistisch ausgedrückt.

Doch auch bei der ersten Kreditanfrage hinterlässt der Bewerber seine Angaben bei der Hausbank und ist sowohl auf eine ordnungsgemäße Abwicklung als auch auf eine sachliche Beurteilung angewiesen. Durch die Entgegennahme des Kreditantrags und die Zusage, die Kreditvergabe zu prüfen, bekräftigt die Hausbank dieses Vertrauens. Fordert ein eventueller zukünftiger Geschäftspartner jedoch ein spezielles Treuhandvermögen für sich selbst, ergibt sich eine vorvertragliche Verpflichtung im Sinne des 311 Abs. 2 BGB, die ihn zu gegenseitiger Berücksichtigung nach § 241 Abs. 2 BGB auffordert.

Bei Ablehnung eines Kreditantrags sind die finanziellen Interessen des Auftraggebers erheblich beeinträchtigt. Es ist möglich, dass die Nichtvergabe von Krediten zu Zahlungsproblemen führen kann, die ihn zu Schadensersatz an Dritte oder zu einer Konventionalstrafe veranlassen können. Die vorvertraglichen Verpflichtungen gelten prinzipiell auch für die Kreditaufnahme. Falschinformationen oder Informationen, die auf einer falschen Prüfung eines Antrags beruhen, stellen daher immer eine Verletzung der Pflicht zur Gegenleistung dar.

Doch auch wenn der Auftraggeber nicht beweisen kann, dass die Ablehnung des Antrags auf einer falschen Auswertung der Daten basiert, ist die Übernahme einer Informationspflicht begründen. Eine Verpflichtung zur Gleichbehandlung besteht für die Gesellschaft prinzipiell nicht. Ergibt sich jedoch, dass das Kreditscoring aufgrund der von der Nationalbank durchgeführten Dateneingabe zu einem Diskriminierungsergebnis gekommen ist, wird auch der Kreditnehmer unter Beachtung des Diskriminierungsverbotes nach Artikel 3 des Grundgesetzes in seinen Rechten beeinträchtigt.

Die Bonität wird nach der Einführung des Automatikverfahrens durch so genannten soziodemographische Merkmale in Frage gestellt, was zu einer negativen Beurteilung durch die Hausbank führt. Auch wenn keine Benachteiligung besteht, ist es vorstellbar, dass die Hinzufügung zusätzlicher Sachverhalte, wie z.B. einer erwarteten Vererbung, die Bonität des ursprünglich als unwürdig geltenden Käufers wiederherstellen könnte.

Auf jeden Falle gibt es ein großes Interessengebiet des Antragstellers, die Gründe für die Ablehnung zu kennen, um eine Korrektur zu vereinbaren. Versäumt die BayernLB es jedoch völlig, über bestimmte Vertragsverhältnisse Auskunft und Klarstellung zu geben, so ist ohne den Zusatz von weiteren, das Informationsverhältnis begründenden Umständen keine Verletzung der Pflicht anzunehmen. Die Aufnahme von Leistungsmerkmalen, die nicht in der Funktion des Kreditantragstellers, bei der Zuweisung einer falschen Ausfallswahrscheinlichkeit oder bei einem Bruch des BDSG vorhanden sind, stellt in der Tat eine rechtswidrige Bewertung und damit auch eine Dienstpflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 S. 1 in Verbindung mit § 280 Abs. 1 BDSG dar.

Die §§ 311, 241 Abs. 2 BGB, bei denen ein Fehler gemäß 280 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BGB angenommen wird. Dies ist jedoch ohne angemessene Informationen nicht möglich. Der einzige Weg ist daher die Umkehrung der Beweislast, in diesem Fall müsste das Verfahrensrisiko vom Kreditnehmer getragen werden. Der § 241 Abs. 2 BGB ist daher nicht dazu angetan, im Falle einer negativen Bonitätsentscheidung einen Informationsanspruch des potenziellen Gläubigers zu untermauern.

34 Abs. 1 und 2 BDSG des BDSG sehen ein Auskunftsrecht sowie § 19 BDSG für öffentliche und nicht-öffentliche Einrichtungen vor. Von Interesse sind jedoch nur die über die betroffene Personen gespeicherte Information, nicht aber die Verhaltensdaten und die Datenauswertungskriterien. Weil der Bankkunde seine persönlichen Angaben oft "freiwillig" macht, geht sein Informationsbedürfnis weit darüber hinaus.

In § 6a Abs. 3 BDSG wird das Informationsrecht auf die logische Struktur der automatischen Datenverarbeitung der Person ausgedehnt. Bei solchen Informationen ist es jedoch nicht notwendig, das Know-how über die Struktur des Score-Wertes und die Auswertung der Einzeldaten und deren Korrelationen aufzudecken. Im Jahr 2006 wurde die Diskriminierung auch im privaten Rechtsverkehr eingedämmt.

Gemäß 2 Nr. 8 AGG zählen die Angebote der Kreditanstalten (im Detail Palandt-Heinrichs, 2 AGG Red 9; Maier-Reimer NJW 2006, 2577, 2580) nach einstimmiger Auffassung und auch nach der begrenzten Interpretationsvariante eines Literaturteils zu den abgesicherten Diensten gemäß § 2 Nr. 8 AGG. Eine Kreditverweigerung stellt auch eine "unmittelbare Diskriminierung" im Sinne des 3 AGG dar, da der Bewerber "weniger günstig behandelt wird als eine andere Personen in einer ähnlichen Situation".

Dies gilt für Kleinstkredite grundsätzlich, da es sich nach 19 Abs. 1 Nr. 1 Nr. 1 AGG, nach hM, um Offerten im Massenmarkt handelt (hM Palandt-Heinrichs, 19 AGG Ldn 2), während das Benachteiligungsverbot nicht für Darlehensverträge gilt, die auf der Grundlage einer individuellen Untersuchung gewährt werden, was bei den meisten Darlehensverträgen zumindest vorgeblich ist, weil es sich nicht um ein "Massengeschäft" handelt und das Vorliegen einer nachrangigen Bedeutsamkeit der nach der Natur des Forderungsverhältnisses....".

Diesem Standpunkt liegt wahrscheinlich wenig Wissen über die Kreditpraxis zugrunde. Beispielsweise haben die Genossenschaften im Rahmen des Easycredit-Systems die Bonitätsentscheidung der Teamenbank übertragen, die diese auf Basis eines automatischen Scoring durchführt. Die Tendenz, dass der Rechner, nicht der Angestellte, über die Kreditgewährung beschließt, steigt signifikant an und wird durch Verschlankung und Branchenlosigkeit gefördert.

Ein Darlehen über die Tchibo (RBS-Bank) kann in keiner anderen Weise gewährt werden. Daher ist zu vermuten, dass die Jurisprudenz in diesem neuen Recht für mehr Transparenz sorgen und das Recht auf Verbraucherkredite anwenden wird, bei denen die Bewertung eine wichtige Funktion hat. In Fällen, in denen das Lebensalter eine wichtige Funktion hat, kann es nach 20 AGG aus dem rechtlichen Gedanken des § 10 AGG (gilt nur für Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnisse) "objektiv gerechtfertigt" sein.

Das AGG beinhaltet auch kein direktes Informationsrecht. Für die Anerkennung eines Auskunftsanspruches über die Gründe der Ablehnung im Falle einer negativen Bonitätsentscheidung gibt es derzeit weder das BGB noch das BDSG oder das AGG eine hinreichende rechtliche Grundlage. Da die Verbraucher offensichtlich detailliertere Informationen über die Gründe für die Verweigerung einholen müssen, um sich gegen eine eventuelle unerlaubte Benachteiligung oder die Verwendung von falschen oder veralteten Angaben, die die Grundlage für die Bonitätsentscheidung bilden, zu verteidigen, und das Ausbleiben eines rechtlich standardisierten Auskunftsrechts, haben die bisher geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften in der Unternehmenspraxis keine Wirkung.

Hier ist es ratsam, mit Hilfe von Musterprozessen die in den USA bereits dominierenden Kreditansätze im Kreditgewerbe weiterzuentwickeln. Gemäß 3 Abs. 2 AGG reicht die indirekte Diskriminierung auch dann aus, wenn "scheinbar unbedeutende Merkmale oder Verfahren" zum ungewollten Ergebnis der Diskriminierung beitragen und dies nicht "objektiv begründet ist und die Mittel nicht geeignet und notwendig sind".

So hat es der Home Mouthgage Disclosure Act in den USA ermöglicht, dass Kreditinstitute auch dann, wenn die Volkszugehörigkeit bei der Kreditvergabe keine Rolle gespielt hat, gezwungen sind, Kreditzahlen nach Volkszugehörigkeit und Standort zu liefern. Altersdiskriminierung mit Pauschalsätzen wie "kein Kredit über 60" ist seit langem nicht mehr objektiv zu rechtfertigen, wenn Vermögenswerte vorhanden sind.

Viele andere Fälle gibt es, wie z.B. die Weigerung von Citi, Kredite an Selbstständige zu vergeben, was vor allem ausländische Arbeitnehmer betrifft, die hier wegen des Arbeitsmarkts aktiver sind. Bringt man im AGG gesellschaftliche Benachteiligung ein, wo sie bisher als objektiv berechtigt galt, dann macht man auch mit einem Recht auf Information Fortschritte.

Nach § 22 AGG muss die BayernLB bei Vorliegen von "Indizien für eine Diskriminierung" den Nachweis erbringen, dass sie nicht benachteiligt wurde. Diese Nachweispflicht auf Verlangen ist jedoch ein Auskunftsrecht, soweit davon ausgegangen wird, dass die Gesellschaft im Falle einer Weigerung unrechtmäßig gehandelt hat. Der Kreditnehmer muss in der Lage sein, den Nachweis zu erbringen, dass ein systematischer Diskriminierungsverdacht vorlag.

Damit haben Verbraucherorganisationen die Chance, das Kreditverhalten von Kreditinstituten auf der Basis von Kredit- und Schuldenberatungsunterlagen zu bewerten. Dies geschieht bereits jährlich nach dem Zufallsprinzip für den iff-Überschuldungsbericht für mehrere tausend Ausleihungen. Nach 23 AGG sind Verbraucherorganisationen auch berechtigt, dies selbstständig vor Gericht zu tun, da sie als "Antidiskriminierungsverbände" zu betrachten sind.

Verbraucherorganisationen sind Konsumenten, die einen Nachteil im Verbrauch erlebt haben, aus dem sich ihre Rechtswirksamkeit zum Schutz ergibt. Daher reicht es aus, wenn ein Verbraucherzentrum im Allgemeinen nachweisen kann, dass eine einzelne der Banken eine diskriminierende Kreditwirkung hat. Gegenüber einem Kreditnehmer aus der Benachteiligtengruppe muss die BayernLB in diesem Falle auf Antrag nachweisen, dass ihm dieser Nachteil nicht entstanden ist.

Wie bei der Kontoeröffnung, bei der es letztendlich auch um die Bonität geht, ist der Versicherer verpflichtet, einen angemessenen Informationsanspruch zu standardisieren, damit die Konsumenten die Wahl der Kreditgeber verstehen und die Möglichkeit haben, ihre Bonität zielgerichtet zu erhöhen. In diesem Zusammenhang braucht der Konsument nur klare Informationen darüber, auf welcher Datenbank die Ablehnungsentscheidung basiert und welche Entscheidungskriterien ausschlaggebend waren, z.B. die SCHUFA-Spezifikation eines stornierten Kredits oder der in der SCHUFA unter der Kreditvergabe des Anbieters liegende, zu geringe Gesamtpunktwert.

In Bezug auf den Marktzugang zu finanziellen Dienstleistungen ist die Einzel- oder Gruppendiskriminierung von Menschen aufgrund der in Artikel 3 des Grundgesetzes niedergelegten Eigenschaften inakzeptabel. Behauptet der Auftraggeber in schriftlicher Form, dass er durch die Zurückweisung bei der Erbringung von finanziellen Dienstleistungen oder in anderer Form bei der Abrechnung benachteiligt wurde, so ist die Massnahme innerhalb einer Frist von einer Gratiswoche nach der Zurückweisung zu untermauern.

"Verbraucherzentren sollten die von den Kreditinstituten als Kreditgeber abgelehnten und daher im Verbraucherzentrum gewesenen Konsumenten bitten, sich in einem Schreiben an das Verbraucherzentrum zu wenden, um die Gründe für die Ablehnung zu erfragen und die Antworten für eine Maßnahme im Folgejahr für eine Gesetzgebungsinitiative zu erfassen. Es ist auch von Bedeutung zu prüfen, ob die Konsumenten den gewünschten Kredit von einer anderen Hausbank bekommen haben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte Ihnen in schriftlicher Form mitteilen, auf welcher Datengrundlage die Ablehnungsentscheidung meines Kreditantrags gefällt wurde und was die entscheidenden Entscheidungskriterien waren. Zusätzlich frage ich nach 34 Abs. 1 und 2, 1 und 2, 1, 2, 19, 6a Abs. 3 BDSG, welche persönlichen Angaben bei Ihnen hinterlegt sind und wie diese behandelt wurden.