Wie Kriege ich meine Schulden weg

Wo kann ich meine Schulden loswerden?

" Meine Schulden" als Motivation, Kontakt mit der Schuldnerberatung aufzunehmen. Sie dachten, ich könnte es alleine machen (war falsch). Aber dann wäre natürlich auch alles, was sonst zu ihm gehörte, weg. Das will ich nicht wirklich akzeptieren.

Dein Weg aus der Schuld: Privater Schuldenabbau in kürzester Zeit mit einem Neustart. - Dr. Daniel Grundton

Der Schriftsteller Daniel Grund befasst sich hauptsächlich mit finanzwirtschaftlichen Themen. Im Jahr 2003 war er selbst in der Verschuldungsfalle. Durch diese schmerzhaften Erlebnisse wurde das Werk geboren: Dein Weg aus der Schuld. Innerhalb von 3 Jahren hat sich der Schriftsteller mit ungewöhnlichen Mitteln aus dem Schuldenberg befreit. Sein anhaltendes Engagement für die Belohnung von Finanzanlagen führte auch zur Schaffung der Aktienbibel für kleine Investoren.

In der Exchange Bible sind Austauschstrategien für Kleininvestoren enthalten, die in Deutschland arbeiten.

In Italien gibt es eher ein Wachstums- als ein Schuldenproblem.

Die Politiker und die deutschsprachigen Massenmedien sind sich in einem Aspekt in Bezug auf Italien einig: Die Europäerinnen und Europäer sind sich einig: Sie müssen über ihren eigenen Preis hinausgehen, nicht genug einsparen. Der Ebro kann nur dann bestehen, wenn die italienische Bundesregierung ihre Schulden in einer guten und vorbildlichen Weise reduziert. Italien ist seit dem Ausbruch der Währungskrise eher in eine Talfahrt der Realwirtschaft geraten:

Das Wirtschaftswachstum ist rückläufig, die Staatsverschuldungsquote nimmt zu, die öffentliche Hand "muss" die Investitionen senken und die Staatsverschuldung reduzieren, und so hat die Volkswirtschaft keine Chancen zur Regeneration. Solange diejenigen, die die Spielregeln in Berlin und Brüssel festlegen, diesen einfachen Zusammenhangs nicht begreifen, wird die Euro-Krise nie zu einem Ende kommen.

Bereits bei der Einführung des Euros im Jahr 1999 hatte Italien mit 110% die nach Belgien am zweithöchsten Verschuldungsquote im Euroraum. Die Ausgaben des Staates Italiens lag bis zur Jahresmitte der 80er Jahre - bezogen auf das Bruttosozialprodukt - teilweise noch weit unter dem EU-Durchschnitt. Obwohl Italien - wie alle EU-Staaten - regelmässig mit hohen Schulden belastet war, wurden diese natürlich damals in der eigenen Landeswährung gehandelt und die russische Lire hatte eine relativ starke Teuerung und verlor im Jahr 2000 innerhalb des EWS gegenüber Hartwährungen wie der Deutschen Mark an Wert.

Angesichts der Inflationsniveaus, die in den 1970er und Anfang der 1980er Jahre immer über 10% und oft gar über 20% pro Jahr lag, war Italien einfach in der Lage, seine hohen aktuellen Staatsschulden "wegzublasen".

Das ist gut für den Debitor, das ist schlecht für den Kreditor. In Italien war es jedoch nicht ganz so angenehm, dass die "Altschulden" aus den frühen 80er Jahren aufgrund der Abflachung der Teuerung nicht mehr " weggeblasen " werden konnten und die größtenteils zweistelligen Zinssätze durch neue Schulden beglichen werden mussten. Die fiskalische Lässigkeit, die die deutschen Massenmedien Italien vorwerfen, ist eine Sage.

Obwohl Italien seit der Euroeinführung jedes Jahr ein Budgetdefizit aufweist, da seine Volkswirtschaft rascher gewachsen ist als seine Schulden, hat Italien seine öffentliche Schuldenquote zwischen 1995 und 2007 de facto um 17,9 Prozentpunkte gesenkt. Es gibt kein Jahr, in dem die öffentliche Schuldenquote Italiens nicht zurückgegangen ist, mit Ausnahmen von 2005.

Aufgrund des vergleichsweise vorteilhaften Zinssatzes, der in der Regel nur 0,2 bis 0,3 %-Punkte über dem von deutschen Bundesanleihen liegt, hatte sich Italien bis zum Ausbruch der Finanzmarktkrise an seine vergleichsweise hohe, aber immer refinanzierbare Zinslast gewöhnen können. Die italienische Volkswirtschaft befindet sich seit 2008 in einer Stagnation. Zur Klassifizierung dieses Effekts muss man bedenken, wie die in der EU und in der Euro-Welt so wichtige Staatsverschuldungsquote tatsächlich festgelegt ist.

Der Betrag der absoluten Verschuldung ist im Grunde genommen unerheblich. Die Relation von Fremdkapital zur wirtschaftlichen Stärke ist von Bedeutung, insbesondere bei der Messung der Fremdkapitalquote. Eine Messgröße dafür ist die öffentliche Schuldenquote. Hat ein Staat eine öffentliche Schuldenquote von 100%, bedeutet das nichts anderes, als dass die Gesamtschuld des Staats der Wirtschaftsmacht des ganzen Bundes in einem Jahr, dem Bruttosozialprodukt, entspricht.

Anstelle der Wirtschaftsmacht eines Jahrgangs könnte man sich genauso gut einen ganzen Tag oder ein ganzes Jahr lang als Messlatte aufstellen. Wirtschaftswissenschaftler haben immer dann Schwierigkeiten, wenn es darum geht, die Lagergrößen (Gesamtverschuldung) und die Strömungsgrößen (Wirtschaftskraft) auf einen gemeinsamen Nenner zumachen. Es gibt also zwei Wege, die Staatsverschuldungsquote zu senken. Sie können Ihre Gesamtschuld reduzieren, indem Sie mehr Schulden zurückzahlen, als Sie in neue aufnehmen.

Sie können auch sicherstellen, dass die Wirtschaftsmacht stärker zunimmt als die Gesamtschuld. Wenn die Wirtschaftsmacht in einem Jahr um 5% zunimmt, während die Gesamtschuld nur um 3% zunimmt, ist auch die Verschuldungsquote um 2% zurückgegangen. Übrigens haben die meisten Länder in der Vergangenheit ihre hohen Staatsschulden reduziert. Der Schuldenabbau erfolgte in keiner Weise absolut, aber im Laufe der Jahre hat er im Verhältnis zu dem starken Anstieg der wirtschaftlichen Macht an Wichtigkeit verloren.

Die USA konnten so ihre durch den Zweiten Weltkrieg stark gestiegene Staatsverschuldungsquote zwischen 1946 und 1974 von 125% auf 40% senken, ohne ihre Gesamtschuld in einem Jahr überhaupt zu senken. Das Wachstum der Volkswirtschaft, die Altlasten verlor ihre Wichtigkeit.... und die Teuerung zwang diesen Prozeß. Wäre es Italien gelungen, von 2008 (Beginn der Eurokrise) bis heute ein durchschnittliches Wachstum von 2,0% statt von Null zu verzeichnen, hätte es heute keine öffentliche Schuldenquote von 133%, sondern eine Ratio von 102% gehabt und damit seinen "Konsolidierungskurs", der um die Jahrhundertwende einsetzte, fortgesetzt.

In Italien gibt es ein Konjunkturproblem, kein Schuldenproblem. Der Wirtschaftsprozess begann mit dem Ausbruch der Euro-Krise und wurde vom Ökonomen Richard Koo als "Bilanzrezession" bezeichnet. Das Wirtschaftswachstum ist rückläufig. Für die Firmen wird es immer schwerer, Kredit zu bekommen und angesichts der rückläufigen Konjunktur keine Investitionen zu tätigen. Sie reduzieren auch ihre Schulden.

Doch gerade das ist in der Europakrise viel zu wenig passiert und wurde bald in die völlig unproduktive Idee des "Sparens" - oder besser gesagt des "Schneidens" - umgewandelt. Infolgedessen sinkt die Konjunktur und gerät in eine lang anhaltende Krisensituation. Gerade dieses Szenario gilt seit dem Ausbruch der Währungskrise auch für die sÃ??deuropÃ?ischen Industrien.

Eine " Delikatesse " auf der anderen Seite - Japan hat heute aufgrund der falschen Krisenreaktion eine Staatsverschuldungsquote von 236%. Aber nicht " weil " man über seine eigenen Mittel hinaus lebte, sondern weil die Ökonomie stockte, blieb die Teuerung aus, aber die alten Schulden mussten gewartet werden, einschließlich Zinszahlungen. Dies ist jedoch nur mittelbar der Fall für das Euro-Mitglied Italien.

In Italien gibt es keine eigene Landeswährung, über die eine eigene Notenbank beschließen könnte. In Italien gibt es nicht einmal ein Wirtschaftsministerium, das ungehindert darüber entscheidet, ob es investieren will, um die Talfahrt zu beenden und die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen. In Italien gibt es kein einziges Ministerium. Sobald die Volkswirtschaft wieder in Schwung kommt und expandiert, nimmt auch die Staatsverschuldungsquote mit der Zeit ab.

Dank der gestiegenen wirtschaftlichen Macht fliessen auch die Abgaben, die die Altlasten mÃ??helos bedienen können. Dies alles ist in der Tat sehr konsequent und keineswegs so komplex, wie es Wirtschaftswissenschaftler der "Deutschen Schule" gern präsentieren. Sie, sehr geehrte Damen und Herren Leserin, werden mit diesem Wissen sicher zu dem Schluss kommen, dass die von Berlin, Brüssel und in jüngster Zeit von Frankfurt (EZB) auferlegte " Austeritätspolitik " Italien nicht um einiges vorantreibt, sondern im Gegenteil ziemlich gegenproduktiv ist.

Weil andererseits natürlich auch der Wirkung: Wenn ein Land seine Verschuldung wirklich reduziert und die Volkswirtschaft stärker als die Gesamtschuld schwindet, dann nimmt am Ende die Staatsverschuldungsquote zu(!). Gerade dieses Phänomen bedroht Italien, und es ist lobenswert, dass die "Populisten" dort nicht an diesem Wettbewerb teilnehmen wollen.

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